Rubik's ZauberwürfelKennen dürfte ihn wahrscheinlich jeder: Den Zauberwürfel oder Rubik’s Cube. Kein Wunder, immerhin hat der schon über 30 Jahre auf dem Buckel. Nur beim Lösen sieht es da schon nicht mehr ganz so leicht aus…

Wer sich dabei etwas schwerer tut, der hatte aber am Samstag die Gelegenheit, sich das in der Hamburger Meile einmal vor Ort zeigen zu lassen. Bei Thalia waren nämlich die beiden Speedcuber Patrick und Marvin zu Gast, die ihrem Titel auch alle Ehre machten: Da wurde der Würfel dann auch schonmal in knapp 12 Sekunden oder direkt blind gelöst. Nicht unbedingt ein Tempo, wo jeder mithalten konnte, aber dafür gab es dann ja die Tricks direkt vom Profi erklärt. Auf gut Glück an allen Seiten drehen, wie es so mancher versucht hat, funktioniert nämlich in den seltensten Fällen. Wer sich am Lösen des Würfels versuchen will, sollte am besten erst einmal auf der weißen Seite mit den Feldern ein Kreuz zu bilden. Das ist die beste Ausgangsposition, die man auch nicht mehr so leicht durcheinander bringt. Klar, dass der Würfel dann aber noch nicht ganz gelöst ist. Dafür gibt es dann verschiedene Algorithmen, über 100 Stück um genau zu sein. Das klingt zunächst ziemlich mathematisch, damit sind aber die Zugfolgen gemeint, die man braucht, um ein Feld an eine bestimmte Stelle zu drehen. Anleitungen dafür gibt es z.B. auf http://www.just-solve-it.de.

Rubik's Zauberwürfel blindGanz gelöst wurden die Würfel am Samstag noch nicht, dafür gab es in der Disziplin „Kreuz zurechtdrehen“ sogar Wettbewerbe: Wer das am schnellsten schaffte, durfte mit einem Gutschein der Schülerhilfe nach Hause gehen. Auch ein iPad wurde verlost und natürlich die begehrten Würfel selbst. Wem das Glück nicht ganz so hold war, der ging aber trotzdem nicht leer aus. Passend zum Schulanfang gab es nämlich Stundenpläne und Stifte geschenkt- die sich aber nur öffnen lassen, wenn die Felder auf der Kappe stimmen…

Und falls einer von euch jetzt schon sein verstecktes Talent im Würfeldrehen entdeckt hat, wartet im September vielleicht schon die erste Herausforderung auf euch. Dann finden die „Schleswig Holstein Open 2013“ statt, eine Speedcubing Competition. Alle weiteren Infos dazu findet ihr auf http://cube.hackvalue.de/sh13/. Und keine Sorge, falls ihr dafür noch ein bisschen üben müsst, die Competition findet nämlich jedes Jahr statt.

Viel Spaß beim Knobeln!

LG, Anni

———————

Anmerkung Redaktion Hamburger Meile: Hier gibt es außerdem einen coolen Rap, der euch die Lösung des Zauberwürfel’s zeigt:

 



2
Kommentare zum Thema

5. August 2013 - 19:23 | von Patrick Kern

Toller Beitrag! Finde ich sehr gut, dass dort sogar Informationen zu finden sind, die ich am Samstag gar nicht genannt habe :)
(z.B. der Link zum SH-Turnier oder der Rubik’s Cube Rap)

Nur eines stimmt nicht ganz: Ich persönlich kann zwar über 100 Algorithmen auswendig, aber zum lösen braucht man natürlich nicht so viele. Für die einfachste Lösung braucht man eine Zugfolge, die man in den verschiedensten Varianten anwendet. Die gängigste Beginnermethode, die ich am Samstag vorgestellt habe, beschränkt sich auf 6-7 Zugfolgen. Und je mehr Zugfolgen man auswendig lernt, desto schneller wird man im Normalfall auch :)

LG Patrick (Speedcuber vom Samstag)

7. August 2013 - 11:47 | von Hamburger Meile Team

Hi Patrick,

danke für den Hinweis! Das ist nochmal gut zu wissen! Das spornt einen dann mehr an, denn 6-7 Zugfolgen klingen doch wirklich machbar! :)

LG Sebastian vom Meile Team

Du musst eingeloggt sein, um ein Kommentar zu posten.