2015-04-23-hhmeile_blogteaser_praktikum_haustechnikMein Name ist Willem Jacke, ich bin 21 Jahre alt und studiere im 6. Semester im Hauptfach Betriebswirtschaftslehre und im Nebenfach E-Business an der Leuphana Universität in Lüneburg.

 

 

 

Im 4. Semester habe ich das Schwerpunktfach Marketing gewählt und habe insbesondere innerhalb der letzten eineinhalb Jahre durch spannende Aktivitäten im meinem Nebenjob bei der Firma Red Bull einige Facetten des Marketings kennenlernen und selbst umsetzen dürfen. Im Zuge meines BWL-Studiums an der Leuphana Universität besteht die Möglichkeit, Praxiserfahrungen zu sammeln, die von der Uni sogar in Form von Credit Points anerkannt werden.

Dafür absolviere ich momentan ein dreimonatiges Praktikum bei der ECE im Center Management der Hamburger Meile in Barmbek. Als regelmäßiger Besucher von verschiedenen Shopping-Centern hat es mich interessiert, wie ein Center funktioniert, wie es organisiert ist und mit welchen Marketing-Instrumenten gearbeitet wird, um die Attraktivität eines Centers sowohl für Shopping-Kunden als auch für den Einzelhandel hoch zu halten.

 

Foto_KDIBesonders wichtig bei der Bewerbung und Auswahl des Praktikums war mir, dass ich selbst mit „anpacken“ darf und einen breiten Blick hinter die Kulissen von spannenden Themengebieten und Abteilungen werfen darf – und genauso ging es auch direkt für mich am ersten Tag meines Praktikums los! Ich kannte das Shopping Center an der Hamburger Straße vor meinem Start nicht sehr gut, was sich aber ad hoc ändern sollte: Meinen ersten Tag im Praktikum verbrachte ich größtenteils an der Kundeninformation, was mir auf den ersten Blick etwas monoton erschien. Auf den zweiten Blick allerdings gab es für mich keinen besseren Ort, um das Shopping-Center überhaupt erst einmal kennenzulernen und einen Überblick über die Vielfalt der Center-Angebote zu bekommen!

 

Angefangen bei den mehr als 150 Shops in der Hamburger Meile, über das Ausstellen von Center-Gutscheinen (Ihr könnt euch vorstellen, dass der Andrang dafür vor Ostern riesig war!), bis hin zum Kennenlernen von meinen neuen Kollegen, bot mir der Tag einige erste positive Eindrücke. Innerhalb der nächsten drei Tage stand für mich immer noch das „Kennenlernen“ des Centers auf dem Programm. Ich dachte das Center schon einigermaßen passabel zu kennen, aber hatte mich dabei gewaltig geirrt!

 

Foto_HaustechnikAn der Seite der centereigenen Haustechnik und des Sicherheitsdienstes habe ich beeindruckt feststellen können, dass das „Center hinter dem Center“ noch einmal mindestens genauso groß ist, wie das Shopping-Center, welches man als einkaufender Kunde zu Gesicht bekommt. Lagerflächen, Anlieferungsbereiche, Treppenhäuser, Büros, Abluft- und Belüftungsschächte sowie Heizanlagen und Notstromaggregate ergaben in der Summe ein ganz eigenes Center, was natürlich einer enormen Organisation und Logistik unterliegt.

 

An diesem Tag stand der Abbau der Osterdekoration auf dem Plan, die um 09:00 Uhr und damit bereits eine Stunde bevor der Großteil der Center-Shops öffnet, abgebaut war. Aufregend wurde es, als der Sicherheitsdienst einem „ernsten“ Einsatz nachkommen musste: bei einem Shop wurde eine Frau beim Stehlen eines Parfüms erwischt. Die Aufgabe des Sicherheitsdienstes war nun, sich mit dem Ladendetektiv abzustimmen, um schließlich ein Centerverbot und ein bundesweites Shop-Verbot zu verhängen.

Wie Ihr seht, gibt es hier täglich jede Menge zu tun und das, obwohl ich noch nicht einmal meine eigentliche Abteilung, nämlich das Center Management kennen gelernt habe. Ich berichte euch wieder Neues in zwei bis drei Wochen und werde dann mit Sicherheit viele weitere Facetten und Eindrücke gesammelt haben. Ihr wollt euch selbst von den Geschehnissen, Shops und Angeboten der Hamburger Meile überzeugen? Dann schaut gerne zum Shoppen vorbei! :-)



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